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Warum Albatrosse über den Südlichen Ozean segeln können

Albatrosse segeln beinahe mühelos über das Südpolarmeer. Obwohl seit langer Zeit bekannt, haben erst jetzt Forscher ein neues Modell für den dynamischen Segelflug entwickelt und dazu benutzt, um das ideale Flugmuster zu entdecken, welches ein Albatros nutzt, um das Maximum aus Wind und Energie zu erhalten. Sie fanden heraus, dass, wenn ein Albatros in oder aus dem Wind dreht, sollte er einen flachen Bogen fliegen, auf einer beinahe gerade nach vorne gerichteten Flugbahn.

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Neues Schutzgebiet in Antarktis nach Eisbergabbruch

Ein internationales Abkommen ist in Kraft getreten zum Schutz eines Meeresgebietes, das sich nach dem Abbruch eines Eisberges vom Larsen C Eisschelf im vergangenen Juli aufgetan hatte. Der Eisberg, der als A68 benannt wurde, bewegt sich nun langsam nach Norden und hat ein 5‘818 km2 grosses Gebiet am Meeresboden freigesetzt, das nun den Meeresbedingungen ausgesetzt sein wird. Der grösste Teil des Gebietes war seit der letzten Zwischeneiszeit vor 120‘000 Jahren von Eis bedeckt. Nun bietet sich Forschern eine einmalige Gelegenheit zu untersuchen, wie sich das Leben im Meer an dieser Stelle entwickeln wird.

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Spuren von Leben unter antarktischem Gletscher entdeckt

Seit einigen Jahren werden vermehrt Theorien über mögliche Lebensformen unter dem Eis Antarktikas veröffentlicht. Eine neue Studie der Australian National University (ANU) hat nun weitere Beweise für mögliches Leben gefunden. Bisher unbekannte Tiere und Pflanzen könnten in den warmen Gletscherhöhlen nahe von Mount Erebus gelebt haben oder noch leben. Die forensischen Untersuchungen von Bodenproben aus Höhlen auf Ross Island haben nämlich Spuren von DNA, Moosen und kleinen Tieren ergeben.

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Zahlen für Antarktische Wale steigen langsam wieder

Der industrielle Walfang hatte einen signifikanten Einfluss auf die Walpopulationen rund um die Antarktis. Beinahe alle Arten der Bartenwale wurden massiv dezimiert und am Ende der 1960er Jahre musste ein Walfangmoratorium ausgerufen werden, um den Populationen Zeit zum Erholen zu geben. Dieses Moratorium jedoch läutete das Ende des Walfangs und den Beginn des Walschutzes ein. Heutzutage erholen sich die Walpopulationen langsam wieder, aber nicht so schnell, wie erhofft, wie ein neues Computermodell von australischen Forschern jetzt zeigt.

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Ältestes bekanntes Eis erlaubt Einblicke in die Erdvergangenheit

Wissenschaftler haben einen Bohrkern aus der Ostantarktis vorgestellt, der 2.7 Millionen Jahre altes Eis enthält. Gasblasen im Eis enthalten Treibhausgase aus der Erdatmosphäre aus einer Zeit, als die Gletscher gerade erst begannen, sich vorzuschieben und zurückzuziehen. Dadurch hat der Kern das Potential für die Erforschung der Mechanismen, die zu Eiszeiten führen können. Dies macht den Kern zur einzigen Probe aus dieser wichtigen Ära.

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Hinweise für alten subglazialen See unter dem antarktischen Eispanzer gefunden

Forscher haben Beweise gefunden, dass unter dem westantarktischen Eispanzer ein riesiger subglazialer See existiert hatte – während der letzten Eiszeit vor 20‘000 Jahren. Damals war das Eis dicker uns grösser als heute. Mit Hilfe von neuesten geochemischen Techniken zur Wasseranalyse, welches aus Sedimentproben vom Meeresboden der Pine Island Bucht entnommen worden war, entdeckten das Team, dass das Gebiet einstmals von mehreren subglazialen Seen bedeckt gewesen war. Der grösste See hatte dabei die Ausmasse des Zürichsees. Die Resultate der Arbeit wurden vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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Sichtung von seltenem "Drachenhaut" Eis in der Antarktis

Ein seltenes Phänomen, das als „Drachenhauteis“ beschrieben wird, wurde von Forschern auf einer Reise im Rossmeer in der Antarktis beobachtet. Dieses nur selten gesichtete Eis ist das Ergebnis von Hurrikan artigem Wind, der das gebildete Eis von offenen Wasserflächen wegbläst, so dass immer mehr Eis entsteht. Forscher planen nun, das Phänomen und die Meeresströmungen, die es unter Wasser verursacht, zu untersuchen.

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Meteoritenkrater nahe der Falklandinseln gefunden

In der Vergangenheit wurde die Antarktis mehrfach von Meteoriten und Meteoren getroffen. Hinweise dafür können auf dem Kontinent relativ einfach gefunden werden. Doch auf den subantarktischen Inseln und den umliegenden Ozeanen sind solche Funde aufgrund der tiefen Meeresbecken eher selten. Ein internationales Forschungsteam hat nun einen riesigen Krater nahe dem Falklandarchipel entdeckt. Sie schätzen das Alter des Kraters auf etwa 250 Millionen Jahre und zählen ihn zu den grössten auf der Erde.

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Diesjähriger Tiefstwert der Meereisbedeckung in der Antarktis „schlägt“ bisherigen Rekord

Im März 2017 schrumpfte die Meereis-Ausdehnung um die Antarktis auf 2.1091 Millionen Quadratkilometer. Die Antarktis hat in diesem Jahr etwa 10 Prozent weniger Meereis als Im Jahr 2011, dem bisherigen Tiefstwert, eine erstaunliche Wende nach der Rekord-Meereisbedeckung von 2014.

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Neue Temperatur-Extreme für die Antarktis

Die Antarktis ist der höchste, trockenste, kälteste und windigste Kontinent der Erde. Die niedrigste Temperatur, die in der Antarktis – und auf der Erde – je gemessen wurde betrug -89,2 °C am 21. Juli 1983 nahe der russischen Station Vostok. Aber wie warm kann es in der Antarktis werden? Diese Frage beschäftigte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die Meteorologie und Wetterbeobachtungen weltweit koordiniert. Eine internationale Expertengruppe hat nun die höchsten Temperaturen identifiziert, die jemals in der Antarktis gemessen wurden.

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