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Vom 1. – 4. Oktober 2017 treffen sich mehr als 90 Vertreter der arktischen und antarktischen Expeditionskreuzfahrtindustrie in Island für die zweite AECO/IAATO Polarfeldteamkonferenz- Das Thema der Konferenz ist die Entwicklung und Herausforderungen im Polartourismus.

Polartourismus ist in den letzten zehn Jahren stark gewachsen. Dies führt zu grossen Herausforderungen in den polaren Regionen und für die Tourismusindustrie, da die Leute vor allem Natur und Tiere sehen möchten. Bild: Michael Wenger
Polartourismus ist in den letzten zehn Jahren stark gewachsen. Dies führt zu grossen Herausforderungen in den polaren Regionen und für die Tourismusindustrie, da die Leute vor allem Natur und Tiere sehen möchten. Bild: Michael Wenger

Die Drei-Tages-Konferenz beinhaltet Veranstaltungen über Wachstumsmanagement, technische Entwicklungen, Sicherheitsstandards, Operationsentwicklungen, wissenschaftliche Bürgerbeteiligung und Feldteamqualifikationen. Die Konferenz wird von der Gesellschaft der Arktisexpeditionsfahrtenanbieter AECO und der Internationalen Gesellschaft der Antarktistouranbieter IAATO organisiert. Das Ziel des Treffens ist die Unterstützung der gemeinsamen Mission zur Verbesserung eines sicheren und umweltverträglichen Reisens in die polaren Gebiete. „Das ist die Chance die praktischen Aspekte, die die Expeditionsteams im Feld erfahren. Aber es ist auch eine Möglichkeit, die grösseren Perspektiven des Polartourismus zu diskutieren“, sagt Frigg Jorgensen, Geschäftsleiterin der AECO.

Neben den arktischen Gebieten wächst auch der Tourismus in der Antarktis. Mehr als 40‘000 Besucher werden nächstes Jahr auf dem eisigen Kontinent erwartet. Bild: Michael Wenger
Neben den arktischen Gebieten wächst auch der Tourismus in der Antarktis. Mehr als 40‘000 Besucher werden nächstes Jahr auf dem eisigen Kontinent erwartet. Bild: Michael Wenger

Gemäss Jorgensen wird das Organisieren des Wachstums durch das grössere Interesse an arktischen und antarktischen Reisen zu einem zentralen Thema an der diesjährigen Konferenz. „Es ist im Interesse der Industrie, ein nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten. AECO und IAATO entwickeln regelmässig Richtlinien und steigern die Standards, um einen sicheren und verantwortungsbewussten Tourismus zu gewährleisten. Unsere Mitglieder haben jahrzehntelange Erfahrung in den polaren Regionen. Ihre Erfahrung ist eine unserer besten Quellen, um uns auf das Wachstum vorzubereiten“, erklärt sie. Die Konferenz hebt auch hervor, wie die Industrie sich macht im Hinblick auf einen positiven Einfluss in den Polargebieten. Ein Beispiel sind die vielen wissenschaftlichen Büürgerbeteiligungen, die Polarbesuchern und den Teams es erlauben, an Forschungsprojekten teilzunehmen. Als Beispiel dienen die Datenerhebungen für Walidentifizierungen oder Meereisbeobachtungen in den höheren Breitengraden. „Die Besucher in Projekte miteinzubinden hilft nicht nur der Wissenschaft, sondern fördert auch das Verständnis bei den Besuchern über die Polargebiete und die Notwendigkeit die global wichtigen und einzigartigen Regionen zu schützen“, erklärt Damon Stanwell-Smith, Geschäftsführer der IAATO.

Die AECO ist eine Vereinigung der Anbieter von polaren Reisen. Sie fördert einen nachhaltigen und umweltfreundlichen Tourismus in der Arktis. Das Team besteht aus: Ida Lund Winther (Office Manager), Frigg Jørgensen (Executive Director), Edda Falk (Communications Manager), M. Florencia Becherini (Executive secretary and accountant) Bild: AECO
Die AECO ist eine Vereinigung der Anbieter von polaren Reisen. Sie fördert einen nachhaltigen und umweltfreundlichen Tourismus in der Arktis. Das Team besteht aus: Ida Lund Winther (Office Manager), Frigg Jørgensen (Executive Director), Edda Falk (Communications Manager), M. Florencia Becherini (Executive secretary and accountant) Bild: AECO

Das alle zwei Jahre stattfindende Treffen ist in erster Linie für Operationsleiter, Expeditionsleiter und erfahrene Expeditionsteammitglieder, die für die AECO und die IAATO arbeiten. Das Thema in diesem Jahr ist „Entwicklung und neue Herausforderungen in der Tourismusindustrie“.

Quelle: AECO, Edda Falk