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Alfred Wegeners erste Expeditions-Tagebücher veröffentlicht

Der deutsche Alfred Wegener gehört zu bekanntesten europäischen Polarforscher. Vor allem seine Grönlandexpeditionen haben ihn weltbekannt gemacht. Nun sind die Tagebücher der Grönlandexpedition 1906 – 08 veröffentlicht worden.  Eine Besonderheit sind die 70 handgezeichneten Skizzen aus Wegeners Tagebüchern, die mit großem Aufwand digital aufbereitet wurden. Dr. Reinhard Krause hat die Tagebücher um erläuternde Anmerkungen ergänzt.

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Methan aus dem arktischen Ozean schafft es nicht in die Atmosphäre

Spricht man von Treibhausgase, wird das Augenmerk häufig auf Kohlendioxid gelegt. Doch Methan gilt als viel stärkeres Treibhausgas trotz seiner niedrigeren Konzentration in der Luft. Die Diskussion um den Ursprung der steigenden Methanmengen in der Atmosphäre hat zu erhöhter Forschungstätigkeit geführt. Nun hat das norwegische Zentrum für Gashydrate, Umwelt und Klima (CAGE) Beweise gefunden, dass nur sehr kleine Mengen des potenten Gases den Weg vom Meeresboden des Arktischen Ozeans in die Atmosphäre schaffen.

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Erster erfolgreicher Winterflug zur australischen Antarktisstation

Materiallieferung an Antarktisstationen sind eine schwierige Sache und mit hohem logistischem Aufwand verbunden. Meistens werden Materialien und Teile via Schiff oder Flugzeug während des südlichen Sommers geliefert. Doch während des Winters sind die Stationen normalerweise auf sich gestellt. Die australische Antarktisbehörde AAD hat nun in Zusammenarbeit mit der australischen Luftwaffe erfolgreich den Einsatz von C-17A Frachtflugzeugen als Transportmaschinen zur Station Casey in der Ostantarktis getestet. Nun wurde auch der erste Einsatz von Materialabwurf mitten im antarktischen Winter erfolgreich durchgeführt.

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Antarktisvertragsstaaten verbieten weiterhin Bergbau in der Antarktis

Anlässlich des Jahrestreffens in Santiago de Chile haben die 29 Staaten des Antarktisvertrages einstimmig entschieden, weiterhin den Bergbau und Abbau von Rohstoffen in der Antarktis zu untersagen. Die Resolution wurde von den USA eingebracht, um den 25. Jahrestag des Umweltschutzprotokolls zu feiern.

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Mehr Grolars und Pizzlies könnten bald die Arktis durchwandern

Vor einigen Wochen war in Arviat, Nunavut, Kanada, ein lokaler Inuit auf der Jagd nach Eisbären. Doch was er gejagt hatte, war kein gewöhnlicher Eisbär, sondern ein Hybrid zwischen Eis- und Grizzlybär. Dies bedeutet die dritte bestätigte Sichtung dieses Mischwesens und jetzt debattieren Wissenschaftler über die Zukunft von Eisbären im Angesicht des Klimawandels.

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Debatte um neuen US-Eisbrecher kühlt ab und nimmt grosse Hürde

Wie ein Schiff durch das Packeis fährt, ist die Aufgabe, Geld für einen neuen US-Eisbrecher zu beschaffen, eine mühsame, einsame und manchmal verrücktmachende Sache. Hin und wieder kann nur durch den Blick zurück ein Fortschritt erkannt werden, die Hürden gesehen werden. Nun hat der Abgeordnetenteil Alaskas im US-Kongress ein riesiges Stück Eis zerbrechen und zur Seite fegen gesehen, als Senatorin Lisa Murkowski einen Zusatz im Sicherheits- und Verteidigungsbudget durchgebracht hat, welches US$ 1 Milliarde für den Bau eines neuen schweren Eisbrechers vorsieht. Dadurch soll die magere US-amerikanische Eisbrecherflotte verstärkt werden.

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Biologische Vielfalt rund um die Antarktische Halbinsel veröffentlicht

Erhebliche Umweltveränderungen und ausgeprägte natürliche Gradienten in physikalischen Merkmalen kennzeichnen das Seegebiet an der Antarktischen Halbinsel. Die Fachzeitschrift "Polar Biology" widmet der Region jetzt einen Sonderband, der eine große Vielfalt an Ergebnissen zur Ökologie des Südlichen Ozeans umfasst. Die Resultate dazu stammen von der „Polarstern“-Expedition im Jahr 2013.

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Krill ist nicht gleich Krill: Buckel- und Finnwale und ihre Ernährung in der Antarktis

Der Westantarktisteil des Südlichen Ozeans ist das Nahrungsgebiet zahlreicher Finn- und Buckelwale. Rund 5‘000 Finnwale und etwa 3‘000 Buckelwale wandern im Sommer in die eisfreien Gewässer. Diese Schätzungen stammen von neuesten Zählungen, die mit Hilfe von Hubschraubern in den antarktischen Gewässern durchgeführt worden sind. Gleichzeitig wurde auch eine Übersicht über Krill mit Hilfe von Schleppnetzen erstellt, um herauszufinden, ob die Verteilung der Wale und bestimmter Krebsarten miteinander zusammenhängen. Die Studie wurde von Helena Herr von der Universität Hannover geleitet und die Resultate in einer Sonderausgabe der Fachzeitschrift Polar Biology veröffentlicht.

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Iss jetzt, bezahl später: Verzögerte Erwärmungseffekte der Arktis bei Zugvögeln

Knuttstrandläufer sind eine bemerkenswerte Vogelart, die jedes Jahr mehr als 5‘000 Kilometer weit fliegen. Von ihren Brutgebieten auf der Taimyr-Halbinsel im russischen Sibirien fliegen die Watvögel bis nach Mauretanien oder sogar bis Australien oder Neuseeland, je nach Unterart. Aufgrund der sich erwärmenden Arktis werden die Tiere immer kleiner und einer neuen Studie zufolge bezahlen die Vögel den Preis für diese Verkleinerung erst, wenn sie in ihrem Winterquartier im Süden ankommen.

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Riesiger See unter dem Eis der Antarktis entdeckt

Die Antarktis enthält viele Geheimnisse, aber ein weiteres wurde kürzlich gelüftet. Unter dem Kilometer dicken Eis verbirgt sich ein riesiger See. Grösser ist nur der berühmte Wostoksee. Mehr als 370 subglaziale Seen sind heute bekannt. Sie sind von grossem Interesse, da angenommen wird, dass sie einzigartige Lebensformen enthalten, die möglicherweise seit Millionen von Jahren durch das Eis isoliert existierten.

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